Vorsicht! Wachsamer Nachbar! Veranstaltungen mit vielen Infos zum Einbruchschutz

In Zusammenarbeit mit der Polizei führte die Stadt Gudensberg eine Veranstaltungsreihe zum Thema Sicherheit durch, in der Hinweise zur Kriminalprävention und zum Schutz vor Einbrüchen gegeben wurden. Gudensberg beteiligt sich als erste Kommune des Schwalm-Eder-Kreises an dem Projekt „Vorsicht! Wachsamer Nachbar, ganze Sicherheit für unser Viertel“.

Die Auftaktveranstaltung fand bereits Ende März 2017 im Bürgerhaus Gudensberg statt. Hierbei wurde das Projekt vorgestellt. Anwohner sollten Veränderungen, beispielsweise unbekannte, auffällige Personen oder Autos, nicht nur wahrnehmen, sondern Hinweise sofort an die Polizei weitergeben, sagte dort Markus Brettschneider, Pressesprecher der Polizeidirektion Schwalm-Eder. Denn jeder „ungebetene Gast“ hinterlasse nicht nur einen finanziellen Schaden, sondern senke auch das Sicherheitsgefühl in den eigenen vier Wänden. Für viele Betroffene sei ein Einbruch ein sehr einschneidendes und belastendes Ereignis. Es könne einen Menschen erheblich verunsichern und zu Angstzuständen führen, erläuterte Brettschneider.

Polizeihauptkommissar Markus Brettschneider ermunterte die Bürger zum Dialog mit der Polizei.Bei der zweiten Veranstaltung im Juni ging es um das Thema „Sicherheit im Alltag“. Bei dieser Veranstaltung wurden aktuelle Betrugsmaschen (Enkeltrick, falsche Polizeibeamte u.ä.) dargestellt und erläutert. Die Bürgerinnen und Bürger erhielten von den Fachleuten der Polizei Tipps, wie man sich vor solchen Tricks schützen kann. Insbesondere im Herbst/Winter nutzen Einbrecher die früh einsetzende Dunkelheit. Dabei kommt es ihnen zusätzlich gelegen, dass in den frühen Abendstunden manches Haus leer steht, z.B. dadurch, dass die Bewohner noch Einkäufe erledigen.

Schwerpunkt im Oktober war daher das Thema „Einbruchschutz“. Hier erhielten die Bürgerinnen und Bürger durch die  Polizei wirksame Tipps und Hinweise, wie man sich vor Interessierte Bürger/innen folgten den Infos der Polizei.Einbrüchen schützen kann (z.B. durch Nachrüsten von Fenstern und Türen mit geeigneten Aufhebelsperren und abschließbaren Griffen). Durch das Veranstaltungsangebot habe man die Bevölkerung sensibilisieren können, resümierte Bürgermeister Frank die Reihe. Er hoffe, dass mehr Hinweise für die Polizei eingehen. Das ermögliche eine effektivere polizeiliche Ermittlungsarbeit und verbessere den Fahndungserfolg. Die Ansprechpartnerin der Stadt Gudensberg ist Sabine Iffert, Tel. 05603 933-146, E-Mail: s.iffert@stadt-gudensberg.de. Weitere Informationen zum Projekt „Wachsamer Nachbar“ gibt es im Bürgerbüro der Stadt Gudensberg.