„Viva la Musica“: Frauenchor Rosenklang beim Erntedankfest in Jelcz-Laskowice

Erinnerung an das Chor-Wochenende in Gudensberg (v.l.): Ksawery Pisniak, Stadt Jelcz-Laskowice, Erster Stadtrat Walter Berle, Elke Albitz, Frauenchor Rosenklang, Beata Bejda, Vorsitzende des Stadtrates von Jelcz-Laskowice, Jelcz-Laskowices Bürgermeister Bogdan Szczęśniak und Gabriele Mazura, Dolmetscherin.

Die Städtepartnerschaft zwischen Gudensberg und dem polnischen Jelcz-Laskowice hat bereits viele Begegnungen und Freundschaften hervorgebracht. Besonders eng ist die Verbundenheit einiger Chöre, denn Musik ist eine universale Sprache, die nicht übersetzt werden muss. Jedes Jahr Ende August wird in Polen das Erntedankfest gefeiert. In diesem Jahr hatte der Frauenchor „Viva la Musica“ die Frauen vom Chor Rosenklang aus Gleichen eingeladen, beim Fest in Piekary, einem Stadtteil von Jelcz-Laskowice, dabei zu sein.

Sandra Kaltbeitzer vom Chor Rosenklang berichtet:

 

Vor dem Gottesdienst wurden die Gudensberger auf dem Erntedankfest begrüßt.

„Die Bürgerinnen und Bürger hatten ihren Ort fein herausgeputzt und geschmückt. Überall traf man auf lustige Strohpuppen, und es sah so aus, als hätten diese auch schon kräftig gefeiert. Alles war auf den Beinen. Gemeinsam ging es in einem langen fröhlichen Umzug mit Musik zum Festplatz. Dort wurden zunächst alle Anwesenden und die Gäste aus Gudensberg begrüßt und anschließend Gottesdienst gehalten.

Alle teilnehmenden Nachbargemeinden präsentierten ihren eigenen Erntedank-Kranz, von denen einer von einer Jury prämiert wurde, und selbstgebackenes Brot. Dafür hat so manch einer lange gebacken und gebunden, schließlich ging es ja um etwas! Danach bezogen die Sängerinnen aus Gudensberg ihren Stand, den sie sich mit den Freunden aus Jelcz-Laskowice teilten. Es wurde Apfel-Champagner und Apfelsaft aus Gudensberg ausgeschenkt, was bei den Polen großen Anklang fand. Weiter gab es viele andere Stände, an denen überall leckere und vor allem traditionelle polnische Speisen und Getränke ausgegeben wurden.

Der Stand auf dem Fest – es gab Apfel-Champagner und Apfelsaft aus Gudensberg zum Probieren.Schließlich war es endlich soweit und die Sängerinnen und Sänger betraten die große Bühne. Zuerst wurde „Schön dich zu sehen“, dann „Hallo Django“, danach „Liebe ohne Leiden“ von Udo Jürgens und anschließend „Halleluja“ gesungen. Eine Gänsehaut war garantiert und die beiden Chöre ernteten tosenden Applaus von der Menge. Froh und glücklich über den gelungenen Auftritt wurde noch den ganzen Tag bis spät in die Nacht zusammen gefeiert und ausgelassen zur Musik der in Polen populären Gruppe „Piekni i Mlodzi“ (poln.: schön und jung) getanzt.

 

 

„Rosenklang“ und „Viva la Musica“ wurden beim gemeinsamen Auftritt von Małgorzata Rzempołuch dirigiert.Das nächste Mal will der Frauenchor Rosenklang den polnischen Frauenchor Viva la Musica in Gudensberg begrüßen und mindestens genauso verwöhnen, wie die Gastgeber aus Jelcz-Laskowice es getan haben. An dieser Stelle sei allen gedankt, die diese intensive und unvergessliche Begegnung ermöglicht haben.“