„Ein Haus für die Menschen“: Lazarus-Dienst baut neu im Nacker Weg

„Bauen ist Leben“ (v.l.): Bürgermeister Frank Börner, Frank Dittmar, Geschäftsführer Dittmar Baugesellschaft, Hendrik Bargheer, Geschäftsführer Lazarus-Dienst, Reinhard Schumacher, Pfarrer Ev. Freikirche der Gemeinde Gottes, Markus Schütz, Pflegedienstleiter Altenzentrum Eben Ezer, Ralf Lengemann, Büroleiter Stadt Gudensberg und Walter Berle, Heimleiter Altenzentrum Eben-Ezer bei der Grundsteinlegung für den Neubau des Lazarus-Dienstes.Im Nacker Weg in Gudensberg schießt derzeit ein Gebäude in die Höhe, das in einigen Monaten den noch in der Bahnhofstrasse ansässigen Lazarus-Pflegedienst sowie die Verwaltung einiger zum „Sozialdienst im Freikirchlichen Bund der Gemeinde Gottes e.V.“ gehörende Einrichtungen aufnehmen soll. Wegen des raschen Baufortschritts fand die jetzt anberaumte Grundsteinsteinlegung bereits zwischen halbhohen Wänden des Gebäudes statt.

„Ein Haus für die Menschen“, charakterisierte Hendrik Bargheer, Geschäftsführer des Lazarus-Dienstes das Neubauvorhaben und warf bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste einen Blick zurück auf die Entwicklung des sieben Jahre alten Pflegedienstes, der inzwischen mit 30 Mitarbeitern rund 100 pflegebedürftige Menschen in ihrer häuslichen Umgebung versorgt. Der demografische Wandel mit einer beständig wachsenden Zahl an älteren Personen habe es notwendig gemacht, neben der kommunalen Pflegestation einen weiteren Anbieter im Chattengau zu haben.

Diese Notwendigkeit bestätigte Bürgermeister Frank Börner, der sich froh zeigte, dass in Gudensberg inzwischen drei professionelle Anbieter ambulanter Pflege am Markt seien. Mit Blick auf den Baukran meinte Börner, „Bauen ist Leben“: Arbeitsplätze, die in benachbarten Unternehmen  wie der Fa. Rudolph Logistik oder hier durch den Lazarus-Pflegedienst geschaffen würden, seien Voraussetzung für eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung. „Gegenwärtig muss ich feststellen: Gudensberg boomt.“ Das Bauvorhaben und auch die im hinteren Bereich vorgesehene Wohnbebauung fülle die Baulücke ganz im Sinne einer guten städtebaulichen Entwicklung.

Die „Bombe“ wird eingemauert (v.l.): Stefan Reith, Geschäftsstellenleiter Kreisparkasse Schwalm-Eder Gudensberg, Hendrik Bargheer, Ralf Lengemann, Frank Dittmar, Wilfried Baumann, Vorstand Sozialdienst Eben-Ezer, Frank Börner, Ingmar Dittmar, Dittmar Baugesellschaft, und Walter Berle.Dieser Meinung schloss sich Bauunternehmer Frank Dittmar an, dessen Betrieb die Bauträgerschaft für den Lazarus-Neubau, aber auch für die Bebauung des übrigen Areals übernommen hat. „Wir wollen dem Auftraggeber schnell eine ordentliche Einrichtung zur Verfügung stellen, aber auch sicherstellen, dass sich ein attraktives Quartier mit den Funktionen Wohnen und Arbeiten entwickelt.“ Gemeinsam übergaben die Anwesenden die „Bombe“ (eine Blechhülse für die Grundsteinlegung, in dem sich Baupläne, Münzen und eine Tageszeitung befinden) an das Team vom Bau, die es an einer sicheren Stelle in den Baukörper einmauern wird.

Schon in nur kurzer Zeit wird es erneut einen Anlass geben, sich an der Baustelle zu treffen: Dann steht schon das Richtfest an.