Die Partnerstadt und ihre Menschen kennenlernen

Respect! Für fairen Umgang miteinander gab es Urkunden vom polnischen Gastgeber.

Es ist schon ein paar Tage her, als der Bus mit einer Gruppe Gudensberger Mädels und ihren Betreuern am großen neuen Sportzentrum in der polnischen Partnerstadt Jelcz-Laskowice vorrollte. Doch die Teilnehmerinnen können sich noch gut an die ersten Stunden und an das, was in den Tagen danach passierte, erinnern.

Viel Spaß hat es allen Beteiligten gemacht, das gemeinsam verbrachte Pfingstwochenende mit vielen neuen Eindrücken, Kontakten und Informationen, das für die deutschen Teilnehmerinnen einen tiefen Einblick in den Alltag ihrer polnischen Partnergruppe bereithielt. Am frühen Morgen war die Gruppe in Gudensberg gestartet, um die sozialen Kontakte unter den Jugendlichen der beiden Partnerstädte auszubauen und weiter zu fördern. Es stand eine viertägige Begegnung mit vielen gemeinsamen Unternehmungen mit den polnischen Jugendlichen sowie Vertretern von Stadt und Vereinen aus Jelcz-Laskowicze auf dem Plan. Ort der Begegnung war meist das neue und großzügig gebaute Sport- und Kulturzentrum von Jelcz-Laskowice, wo sich deutsche und polnische Teilnehmerinnen kennen lernen konnten und wo auch die Begrüßung durch Stadt- und Vereinsvertreter stattfand.

Im Anschluss und zur Ergänzung des Kennenlernens wurden die Kontakte bei aktions- und bewegungsorientierten Spielen vertieft. Die Spiele hatten eine Botschaft: Respect! Einsatz und Teamgeist waren gefragt, aber auch ein fairer Umgang miteinander. Das fiel allen Beteiligten nicht schwer, auch nicht, als ein Fußballturnier auf dem Programm stand. Zuvor hatten die Jugendlichen gemeinsam die Partnerstadt näher erkundet. Am Abend waren sie auf die historische Schießanlage von Jelcz-Laskowice eingeladen und erfuhren dort eine Menge über die Tradition des Schießsports in Polen. Dies übernahmen die in Trachten gekleideten Mitglieder der Schützengilde, die zur Begrüßung einen Kanonenschlag entzündeten.

Deutsche und polnische Geschichte konnten die Teilnehmer der Jugendbegegnung in der niederschlesischen Metropole Breslau kennenlernen. Vieles im historischen Stadtbild illustriert Etappen der wechselvollen Geschichte – Marktplatz, Gewerbe und öffentliche Einrichtungen ermöglichten eine Erkundung des polnischen Alltags. Nach vier ereignisreichen, vollgepackten Tagen trat die Gudensberger Gruppe ihre Rückfahrt an, nicht ohne ein herzliches Dankeschön an die Gastgeber gerichtet sowie eine Einladung für einen Gegenbesuch ausgesprochen zu haben.

Die deutsch-polnische Jugendbegegnung wurde unterstützt durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk.