Die Alte Pfarre – Gudensberger Fachwerkprunkstück auch in Jelcz-Laskowice zu bewundern

Die Feuerwehrleute Jörn Althans (l.) und Gordon Dumeier bauten ein Modell der Alten Pfarre als Geschenk für die polnische Partnerstadt Jelcz-Laskowice.Die „Alte Pfarre“ gehört zu den Prunkstücken in der kleinen, aber beschaulichen Altstadt von Gudensberg. 1642 wurde sie auf der Stelle eines durch den dreißigjährigen Krieg zerstörten Vorgängerbaus errichtet, das Portal der Einfassungsmauer deutet auf eine noch ältere Geschichte hin.

Seit kurzem bietet Eigentümer Wolfgang Mand in dem Gebäude eine Ferienwohnung zur Vermietung an. Gern öffnet er auch die Tür des Steinportals, wenn sich eine Gruppe von Besuchern von einer kundigen Stadtführerin die Altstadt zeigen lässt. Fasziniert zeigen diese sich meist von der kleinen Oase inmitten des Stadtgetriebes mit viel Grün und schönen Plätzen, auf denen man sich niederlassen kann.

Im Mai gehörte Wolfgang Mand zu einer Gruppe Gudensberger Bürger/innen, die sich auf den Weg in die polnische Partnerstadt Jelcz-Laskowice machte. Im Gepäck dabei: die Alte Pfarre. Natürlich nicht das Original, das steht weiterhin am angestammten Platz, sondern ein Modell – in stundenlanger Kleinarbeit von den Feuerwehrleuten Jörn Althans und Gordon Dumeier gebaut, die ebenfalls zur Gudensberger Delegation gehörten. Das filigrane Modell war ein Geschenk an die Partnerstadt, die in diesem Jahr „30 Jahre Stadtrechte“ feiert. So brachte die Gruppe ein schönes Stück Gudensberg nach Polen, was dort ausgiebig bestaunt wurde.