Der Viehmarkt – mehr denn je ein Familienfest!

Milchkönigin Sarah Knaust (vorn mit Schärpe) und Bürgermeister Frank Börner (dahinter rechts) nahmen die Prämierung vor.Am Viehmarkt-Samstag sorgten am Abend die Wild Birds im Festzelt für gute Laune, am Sonntag trugen die vielen Teilnehmer aus dem landwirtschaftlichen Bereich sowie Gudensberger Vereine dazu bei, dass es auf dem Festplatz wieder jede Menge zu entdecken gab. Die Tierschauen boten einen Überblick über heimische Tierrassen und es gab viele Infos sowie Aktionen zum Mitmachen.


Am Sonntagmorgen ging es früh los mit dem Kälberaufzucht- und Jungrinderwettbewerb. Besonders schöne Vierbeiner verschiedener Rassen wurden von ihren Züchtern präsentiert. Viel Zuspruch fanden die Jüngsten: Vor wenigen Monaten erst erblickten die Kälber der neun Züchter das Licht der Welt, beim Viehmarkt stolzierten sie schon sehr selbstbewusst an der Leine über den Festplatz. Rund ein Jahr älter sind die Jungrinder des Jungzüchterwettbewerbes, bei dem rund ein Dutzend Tiere vorgestellt wurden. Landwirt Christian Sölzer aus Gudensberg hatte den Wettbewerb gemeinsam mit der Stadt Gudensberg und dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen vorbereitet.

Um besonders gelungene Zuchtergebnisse ging es auch in den Zelten der Kaninchenschau und der Rassegeflügelschau. Die Schauen des Kaninchenzuchtvereins 129 Obervorschütz und des Geflügelzuchtvereins Fritzlar und Umgebung 1894 e.V. waren für Fachpublikum wie auch für normale Besucher geöffnet. Doch nicht alle Tiere mussten sich den fachkundigen Blicken von Preisrichtern unterziehen. Neun große Fleischrinder, Schafe, Ziegen und Esel konnten es sich ob der vielen Streicheleinheiten der Besucher gut gehen lassen. Informatives über Bienen gab es vom Imkerverein Gudensberg.

Lebendig wurde es wieder beim Westernreiten des Hofs Wilhelmsborn aus Morschen sowie beim Bühnenprogramm mit Lines4Motion, die professionellen Square Dance zeigten.
Wer genug Tiere gesehen hatte, konnte sich auch anderen Dingen zuwenden: Zum Beispiel den wieder glänzend herausgeputzten Maschinen des in Gudensberg ansässigen Bulldog-Clubs Nordhessen, der in einer Vorführung zeigte, wie früher vor Ort gesägt wurde. Die Firma Janson-Landtechnik war mit einem Geschicklichkeitsparcours dabei. Wer Lust auf ein kleines Abenteuer hatte, war am Stand der Gudensberger Feuerwehren richtig. Die hatten ihren Nachwuchs, die Feuerlöwen, mitgebracht. Gut abgesichert, konnten sich junge Besucher im Klettern auf Kistenstapeln ausprobieren.

Viele Akteure waren am Werk: Bürgermeister Frank Börner richtete daher seinen Dank an alle Organisationen, die sich am Programm des Viehmarktes beteiligten und so erneut zu einem kurzweiligen Fest beitrugen.