Carin Grudda

2003 stellte Carin Grudda ihre Bronzeskulpturen erstmals in Gudensberg aus. Heute stehen einige Kunstwerke von ihr ganz selbstverständlich an verschiedenen Orten der Innenstadt, beeindrucken durch ihre Proportionen und ihre fantasievolle Gestaltung, erzählen eine Geschichte oder geben Rätsel auf.

Die Große Frau repräsentiert das Vermögen des weiblichen Geschlechts und neckt die Besucher mit kurzen Wasserstrahlen, Wotans Raben – heute ist Kolki das Maskottchen der Stadt – haben sich auf der Leiter des Kreisverkehrsplatzes niedergelassen, das Brunnenmädchen sitzt verträumt am historischen Rathaus, aus der blauen Blume, die es in der Hand hält, ergießt  sich ein Wasserstrahl.

Die international renommierte Künstlerin ist in Gudensberg geboren und aufgewachsen. Seit geraumer Zeit lebt sie im italienischen Lingulietta und empfängt gern Gäste in ihrem Skulpturen-Park, wenn sie nicht gerade eine Ausstellungsbeteiligung hat.

Anlässlich ihres 60. Geburtstages 2013 fand in Gudensberg eine vielbeachtete und vielbesuchte Ausstellung von Skulpturen, Radierungen und Installationen statt.